Inkasso

Mit unseren umfassenden Fähigkeiten und Kenntnissen im Bereich Forderungsmanagement sind wir in der Lage die Liquidität Ihres Unternehmens zu sichern. Wir unterstützen Sie bei den umfangreichen Recherchen und erstellen Ihnen ein Schuldnerprofil.

Wir führen zudem bei Bedarf ein mehrstufiges Mahnverfahren durch, nehmen telefonisch Kontakt zum Schuldner auf und schließen Stundungs- und Ratenzahlungsvereinbarungen einschließlich Schuldanerkenntnissen ab.


Ablauf Inkasso

Als kompetenter und zuverlässiger Inkassodienstleister sind wir in allen Phasen des Inkassos zu Hause und stehen Ihnen gern für die Dauer einer Forderungsangelegenheit zur Seite. Gern zeigen wir Ihnen, in welche Teilabschnitte sich Ihr Fall zur Realisierung der bestehenden Forderung gliedern kann.

Wir verstehen Inkasso als eine Partnerschaft, in welcher wir gern für Sie aktiv sind. Mit uns gehen Sie kein finanzielles Risiko ein. Notwendige Schritte in der Realisierung der bestehenden Forderung, welche Geld kosten könnten, sprechen wir selbstverständlich vorher mit Ihnen ab.

Wir freuen uns schon jetzt auf eine gute Zusammenarbeit!

Vorgerichtliches Inkasso

Verleihen Sie Ihrer Forderung Nachdruck und Brisanz! Trotz mehrfacher Erinnerungen zahlt Ihr Schuldner nicht und ist zahlungsunwillig? Mit der Übertragung der vollständigen Durchführung des außergerichtlichen Inkassos untermauern Sie die Ernsthaftigkeit der Durchsetzung Ihrer Forderung. Die Erfahrung hat gezeigt, dass oft schon ein Mahnschreiben eines renommierten Inkassodienstleisters ausreicht, um die Forderung zu realisieren.

Erste Inkasso-Mahnung
Eine erste Inkasso-Mahnung versenden wir noch am Tag unserer Beauftragung. Dem Schuldner liegt bereits nur wenige Tage nach Übergabe des Inkassofalls ein erstes Inkassoschreiben vor. Der Schuldner wird somit an seine unbezahlte Rechnung erinnert, gleichzeitig erhält er damit die Information, dass Sie uns mit dem Einzug der Forderung beauftragt haben. Dem Schuldner wird in der ersten Inkasso-Mahnung unsere Gesprächsbereitschaft signalisiert und genau mitgeteilt, welche Ansprüche gegen Ihn geltend gemacht werden und wir setzen ihm für den Ausgleich der Forderung ein konkretes Zahlungsziel. Weiterhin enthält die erste Inkasso-Mahnung eine genaue Forderungsaufstellung in welcher einzelne Posten - Ihre Forderung und die Gebühren nach dem Rechtsdienstleistungsvergütungsgesetz (RVG) - aufgeschlüsselt sind. Ein gut organisierter Ablauf von Beginn an, sorgt für unnötige Zeitverluste bei der Realisierung der Forderung.

Zweite Inkasso-Mahnung
Ist auf die erste Mahnung keine Reaktion erfolgt, erhält der Schuldner 14 Tage nach Versand unserer ersten Inkasso-Mahnung eine zweite Inkasso-Mahnung. Diese zweite Inkasso-Mahnung unterstreicht die Ernsthaftigkeit Ihrer Forderungsangelegenheit und fordert Ihren Schuldner erneut zur Zahlung des offenen Betrages auf. Wir machen somit deutlich, dass wir die Realisierung Ihrer Forderung nicht aus den Augen verlieren und nach wie vor an einer vernünftigen Lösung interessiert sind. In der zweiten Inkasso-Mahnung setzten wir dem Schuldner letztmalig ein Zahlungsziel mit dem Hinweis darauf, dass die Einleitung des gerichtlichen Mahnverfahrens unmittelbar bevorsteht. Gesprächsbereitschaft und Nachdruck sind die beiden Grundsätze der zweiten Inkasso-Mahnung. Dabei ist es uns wichtig, dass wir dem Schuldner, im Rahmen seiner individuellen Möglichkeiten, auf Augenhöhe begegnen.

Telefon-Inkasso – Kommunikation ist alles
Zusätzlich zu unseren Mahnschreiben engagieren wir uns im professionellen Telefoninkasso. In einem direkten Gespräch lassen sich oft Lösungen finden und Rückfragen klären. Regelmäßig gelingt es uns dabei, moderate Zahlungsvereinbarungen mit dem Schuldner zu treffen. Unser professionelles und kompetentes Auftreten am Telefon sorgt zudem dafür, dass Ihre Geschäftsbeziehungen trotz Zahlungsstörungen auch in der Zukunft erhalten bleiben.

Das gerichtliche Mahnverfahren

Sollte das vorgerichtliche Inkasso einmal nicht den gewünschten Erfolg erzielen, übernehmen wir gern für Sie die Durchführung des gerichtlichen Mahnverfahrens. Eingeleitet wird das gerichtliche Mahnverfahren mit einem Antrag auf Erlass eines Mahnbescheides. Dieser Antrag sorgt für die Absicherung der Anspruchsabwicklung und hemmt die Verjährung. Der Antrag auf Erlass eines Mahnbescheids unterstreicht zusätzlich die Ernsthaftigkeit der Durchsetzung Ihrer Ansprüche und ist zudem ein erster Schritt zur Erwirkung eines vollstreckbaren Titels. Dieser vollstreckbare Titel sichert Ihre Ansprüche für die nächsten 30 Jahre ab.

Antrag gerichtlicher Mahnbescheid
Den Mahnantrag reichen wir bei dem für Sie zuständigen Mahngericht ein. Nach Prüfung dieses Antrages durch das zuständige Mahngericht bzw. durch den zuständigen Rechtspfleger ergeht ein Mahnbescheid, welcher Ihrem Schuldner auf dem amtlichen Zustellungsweg per Postzustellungsurkunde zugeht. Ihre Vorteile des gerichtlichen Mahnverfahrens im Überblick:

  • Forderung werden unmittelbar gegen die drohende Verjährung (regelmäßige Verjährungsfrist 3 Jahre) geschützt
  • das Forderungsmanagement geht in die 2. Stufe und gewinnt an Nachdruck
  • Erwirkung eines Titels, welcher Ihre Forderung für 30 Jahre sichert

 

Antrag Vollstreckungsbescheid
Der Antrag auf Erlass eines Vollstreckungsbescheids ist der zweite Schritt im gerichtlichen Mahnverfahren. Dieser Antrag erfolgt unmittelbar nach Ablauf der 14tägigen Widerspruchsfrist gegen den Mahnbescheid, sofern der Schuldner keinen Widerspruch gegen den Mahnbescheid eingelegt hat. Der Antrag auf Erlass eines Vollstreckungsbescheids geht dem Schuldner ebenfalls auf amtlichen Wege per Postzustellungsurkunde zu. Der Schuldner bekommt erneut die Gelegenheit, sich nunmehr mit dem Sachverhalt zu befassen. Somit gerät auch im Wege dieses gerichtlichen Prozesses die Fairness gegenüber allen Parteien nicht in den Hintergrund. Der vollstreckbare Titel Legt der Schuldner gegen den Vollstreckungsbescheid innerhalb der gesetzlichen Frist von 14 Tagen keinen Einspruch ein, ergeht ein vollstreckbarer Titel, welcher Ihre Forderung für 30 Jahre sichert. Liegt der Titel vor, gehen wir ohne weitere Verzögerung in die Zwangsvollstreckung und sorgen so für ein kompetentes und professionelles Titelmanagement. Einzelne und vor allem individuelle Vollstreckungsmaßnahmen werden wir selbstverständlich mit Ihnen besprechen insbesondere dann, wenn Vollstreckungskosten entstehen.

Professionelle und individuelle Zwangsvollstreckung

  • kontinuierliche Schuldnerüberwachung
  • Zugriffsmöglichkeiten erkennen
  • Erfolgreich vollstrecken

 

In der Zwangsvollstreckung geht es um die zeitnahe Beitreibung Ihrer titulierten Forderungen. und darum, Pfändungen einzuleiten und eng mit den Gerichtsvollziehern zusammen zu arbeiten. Vollstreckungsmaßnahmen richten sich je nach Auftrag gegen Ihren Schuldner oder gegen Drittschuldner, wie Arbeitgeber oder Banken des Schuldners insbesondere dann, wenn es um Lohn- oder Kontenpfändungen geht. Wir stellen alle notwendigen Anträge, erteilen alle erforderlichen Aufträge und reichen erforderliche Nachweise termin- und fachgerecht für Sie ein. Wir bleiben aktiv bei der Zusammenarbeit mit Gerichten und Behörden um eine zeitnahe Durchführung entsprechender Zwangsvollstreckungsmaßnahmen zu gewährleisten.

In der Zwangsvollstreckung gibt es keine vorgeschriebene Reihenfolge. Es geht vielmehr darum, alle gesetzlichen Möglichkeiten so effektiv wie möglich zu nutzen. Dafür ist die Erstellung eines Schuldnerprofils mit Hilfe von Auskunfteien, Ihren Informationen und umfangreichen Recherchen unerlässlich um die Lebensumstände des Schuldners einschätzen und somit taktisch vorgehen zu können und sinnvolle und effektive Zwangsvollstreckungs-maßnahmen in die Wege zu leiten. Hier können Sie von unserer langjährigen Erfahrung und unserer Fachkompetenz profitieren.

Titelüberwachung und Realisierungschancen

Die Titelüberwachung erfolgt bei uns lückenlos und regelmäßig. Hierbei sind Informationen wie die Liquidität Ihres Schuldners von wichtiger Bedeutung. Kontinuierliche Liquiditätsabfragen sowie das Einholen verlässlicher Auskünfte wie zum Beispiel Abfrage von Finanzdaten, Recherche nach den Lebensverhältnissen (Vermögensauskunft) und dem Umfeld des Schuldners sowie den entsprechenden Adressen sind bei der Titelüberwachung unerlässlich und erhöhen die Chancen zur Realisierung Ihrer Forderung um ein Vielfaches.

Die Gültigkeit des Titels (30 Jahre) ist eine recht lange Zeit in der sich viel Verändern kann, so auch die Chancen der Realisierung Ihrer Forderungen. Die Lebenssituation des Schuldners kann sich verschlechtern, aber auch erheblich verbessern. Auch wir können diese Entwicklung nicht im Voraus erkennen, umso wichtiger ist es für uns, Ihren Inkassofall nicht aus den Augen zu verlieren, damit uns im langfristigen Forderungsmanagement keine Vollstreckungsmöglichkeit entgeht.